
Mehrfamilienhaus · Weinheim
MALO7 plant und koordiniert in Heidelberg Renovierungen, Sanierungen und Modernisierungen aus einer Hand. Wir übernehmen Bauleitung, Gewerke-Koordination und Förder-Antragstellung — von der Bestandsaufnahme bis zur Abnahme. Fahrzeit von unserem Büro in Schwetzingen nach Heidelberg ca. 15 Minuten über die L 600. Typische Projekte: Komplettsanierungen, Badumbauten, energetische Sanierungen, Modernisierungen im Bestand und Außenbereich-Projekte.
Heidelberg verbindet UNESCO-Weltkulturerbe-Status in der Altstadt mit vollkommen unterschiedlichen Bauzonen in den 15 Stadtteilen. Rund um das Schloss und die Hauptstraße dominieren Sandstein-Fassaden aus dem 17.–19. Jahrhundert mit strengem Denkmalschutz, während Neuenheim und Handschuhsheim Jugendstil-Villen und Gründerzeit-Bestand aufweisen. Weststadt und Bergheim sind gründerzeitlich-klassizistisch geprägt, Rohrbach und Kirchheim Nachkriegsgebiete. Die Höhenstadtteile Boxberg und Emmertsgrund stehen für 1970er-Großwohnanlagen – dort ist energetische Ertüchtigung ein akutes Thema. Handwerklich ist Heidelberg dicht bebaut, Zufahrten oft eng, viele Baustellen liegen in Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigten Bereichen. Logistik und Lärmschutzfenster müssen hier von Anfang an mitgeplant werden.
Die Begriffe gehen im Alltag durcheinander, und das ist keine Wortklauberei — sie entscheiden über Umfang, Genehmigung und Förderfähigkeit. Eine Haussanierung bringt vorhandene Bausubstanz wieder in Ordnung: Dach, Fassade, Leitungen, Feuchte, Energieverluste. Ein Hausumbau verändert dagegen Grundriss oder Nutzung — eine Wand raus, das Bad verlegen, das Dachgeschoss ausbauen. Renovieren meint die Oberflächen: Malerarbeiten, Böden, Trockenbau. Und eine Sanierungsberatung steht vor all dem — sie klärt, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind und welches Förderprogramm dazu passt, bevor der erste Handwerker kommt.
Neben der Art des Eingriffs entscheidet sein Umfang. Betrifft er nur eine Einheit, spricht man von Wohnungssanierung — oder, wenn es bei Oberflächen bleibt, von Wohnungsrenovierung. Geht es um das ganze Gebäude im Bestand, ist es eine Altbausanierung. Welcher Fall in Heidelberg vorliegt, hängt weniger vom Wunsch ab als vom Haus: Wo Stränge, Elektrik und Heizung aus derselben Bauzeit stammen, lässt sich eine einzelne Wohnung selten sinnvoll herauslösen.
Gesucht wird das selten mit diesen Wörtern. Gesucht wird nach einer Sanierungsfirma, nach Bausanierung oder nach jemandem, der Renovierungsarbeiten übernimmt — gemeint ist fast immer dasselbe: ein Verantwortlicher für das ganze Vorhaben statt vier Betriebe, die sich gegenseitig den Termin schieben.
MALO7 koordiniert in Heidelberg alle drei Richtungen und übernimmt die Beratung davor. Welche Leistung Sie unten auswählen, ändert nichts daran, dass ein Ansprechpartner die Gewerke steuert — die Ausführung übernehmen geprüfte Partnerbetriebe aus der Region.
Für Fassaden-, Fenster- und Dacharbeiten in der Altstadt ist die Stadt Heidelberg – Untere Denkmalschutzbehörde zuständig. Änderungen benötigen denkmalrechtliche Genehmigung; Materialien, Farben und Fenstergläser werden vorab abgestimmt. Wir haben Erfahrung mit Kastenfenster-Aufarbeitung und denkmalverträglicher Innendämmung.
In Boxberg und Emmertsgrund wurden viele Wohnanlagen 1968–1975 errichtet. Typische Sanierungsthemen: Wärmedämmverbundsystem, Heizungstausch Fernwärme zu Wärmepumpe, Fensteraustausch, Balkon-Instandsetzung. WEG-Koordination ist hier oft der Flaschenhals – wir übernehmen die Moderation.
Die Stadt Heidelberg fördert über das Klimaschutzförderprogramm zusätzlich zu BAFA/KfW-Bundesmitteln. Stadtwerke Heidelberg bieten Wärmepumpen-Förderung und Beratung zu Fernwärme-Anschlüssen. Für bestimmte Stadtteile (v. a. Bahnstadt, Teile der Altstadt) ist Fernwärme vorgeschrieben statt neuer Einzelheizung.
Unser Büro in Schwetzingen liegt zentral im Rhein-Neckar-Kreis. Die Entfernung nach Heidelberg beträgt nur ca. 10 km — wir sind schnell vor Ort.
MALO7 GmbH
Duisburger Str. 13, 68723 Schwetzingen
Heidelberg
ca. 10 km Entfernung · kurze Anfahrt
Einzugsgebiet MALO7 · eigene Darstellung ohne externen Kartendienst ·
Die gesamte Altstadt ist Gesamtanlage nach Denkmalschutzgesetz. Jede Fassaden-, Fenster- oder Dachmaßnahme bedarf der denkmalrechtlichen Genehmigung. Werkstoffe müssen sich ins Ensemble einfügen – moderne Kunststofffenster sind praktisch ausgeschlossen. Wir arbeiten regelmäßig mit der Denkmalbehörde und fachgerechten Restaurierungsbetrieben zusammen.
Ja – das Klimaschutzförderprogramm der Stadt Heidelberg ergänzt BAFA/KfW um Zuschüsse für Dämmung, Fenster, Heizung und Dach. Stadtwerke Heidelberg fördern zusätzlich Wärmepumpen, Balkonkraftwerke und Ladeinfrastruktur. Die Anträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
In Teilen der Bahnstadt, der Altstadt, Bergheim und Rohrbach gilt Anschlusspflicht an die Heidelberger Fernwärme. Vor dem Heizungstausch prüfen wir die aktuelle Fernwärme-Erschließungskarte der Stadtwerke Heidelberg und rechnen Fernwärme gegen Wärmepumpe.
Plan und Zufahrt werden bereits in der Angebotsphase mit dem städtischen Verkehrsdezernat abgestimmt. Anlieferungen sind auf bestimmte Zeitfenster morgens beschränkt. Wir kalkulieren pro Bauwoche ca. 10–20 % zeitlichen Mehraufwand gegenüber einer frei zugänglichen Baustelle.
Meist beginnt sie mit der Ursache statt mit dem Putz. Altbauten in Altstadt, Weststadt und Bergheim haben oft keine wirksame durchgehende Horizontalsperre im Mauerwerk – Feuchte steigt dann im Sockelbereich auf und zeigt sich als abplatzender Putz oder als Salzausblühung. Die Wandsanierung setzt hier direkt am Mauerwerk an: eine nachträgliche Horizontalsperre gegen den kapillaren Aufstieg, darüber ein Sanierputz nach WTA-Merkblatt 2-9, der die verbliebenen Salze aufnimmt – ein gewöhnlicher Kalk- oder Zementputz platzt an dieser Stelle wieder ab. In Boxberg und Emmertsgrund ist die Ausgangslage eine andere: Dort lösen Wärmebrücken an den Außenwandecken der 1970er-Bauten den Schaden aus, und die Wandsanierung fällt mit der energetischen Ertüchtigung der Fassade zusammen. Wo eine Außendämmung ausscheidet – in der Altstadt regelmäßig wegen des Denkmalschutzes –, bleibt der Weg nach innen, dann aber diffusionsoffen und mit vorher gerechnetem Taupunkt. Sichtbarer Schimmelbefall ist ein eigenes Thema und gehört in die Schimmelsanierung; die Wandsanierung behebt den Aufbau dahinter, damit er nicht wiederkommt.
In Ziegelhausen und den Höhenstadtteilen brauchen Becken und Stützmauern geprüfte Lastabtragung – sonst arbeitet die Anlage mit dem Gelände. Wir koordinieren Baugrundgutachter und Statiker, bevor kalkuliert wird.
Enge Zufahrten, verkehrsberuhigte Bereiche und begrenzte Anlieferzeitfenster planen wir vor dem ersten Baggerbiss: Kranstellung, Erdabfuhr und Betonage werden mit Zeitfenstern getaktet – in Heidelberg ist das oft die halbe Projektplanung.
Projekte in Heidelberg

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Zur bundesweiten Förderung (BAFA-Zuschüsse, KfW 458/261, § 35c EStG) kommen in Baden-Württemberg und direkt in Heidelberg eigene Programme obendrauf. Wir prüfen, was sich für Ihr Vorhaben kombinieren lässt, und übernehmen die Anträge.
Dach-PV 100 €/kWp (bis 100 kWp), Fassaden-PV, PV auf begrünten Dächern und über Parkplatzflächen 200 €/kWp (bis 50 kWp) — max. 10.000 € pro Objekt für beide Sätze zusammen; Mieterstrom/gemeinschaftliche Gebäudeversorgung 50 % (max. 2.500 €)
Nur der Anlagenteil ÜBER der PV-Pflicht Baden-Württemberg wird gefördert; Balkonkraftwerke, Batteriespeicher und Wallboxen ausgeschlossen; Bagatellgrenze 150 €, 15 Jahre Betriebspflicht; Anträge nach dem 30.06.2026; Objekt in Heidelberg
Zum 1.7.2026 auf reinen Solar-Fokus umgestellt (Richtlinie 2026): Dämmung, Heizung und Passivhaus werden NICHT mehr gefördert — dafür Bund (BAFA/KfW) und L-Bank. Die 250.000 € (Nachtragshaushalt 2026) teilen sich dieses Programm und der Starkregen-/Hochwasserschutz; Reststand nicht publiziert — vor Zusage nachfragen (06221 58-25125). Stand 24.08.2026.
bis 8.000 € pro Gebäude (Sondereigentum in WEG: bis 5.000 €) für denkmalgerechte Maßnahmen; zusätzlich Steuerbescheinigung nach §§ 7i/10f/11b EStG möglich
Kulturdenkmal im Stadtgebiet ODER Gebäude als Bestandteil einer denkmalgeschützten Sachgesamtheit (z. B. Siedlung Pfaffengrund); Abstimmung mit dem Amt vor Maßnahmenbeginn; andere Denkmal-Zuschüsse (z. B. Landesdenkmalpflege) schließen die Förderung aus
Gilt seit 01.09.2020 stadtweit an Denkmalen — auch dort, wo kein Sanierungsgebiet greift (Pfaffengrund hat KEIN Sanierungsgebiet, wohl aber die denkmalgeschützte Siedlung). Kontakt: 06221 58-25591. Stand 24.08.2026.
Darlehen gestaffelt nach Kinderzahl: 239.500 € (ohne Kind) über 292.000 € (1 Kind) bis 431.000 € (5 Kinder), je weiteres Kind +17.000 €. Zusatzförderung Energiesparhaus: +50.000 € Darlehen + 4.000 € Tilgungszuschuss; barrierefreie Ausführung bis +60.000 €. Bei Familienzuwachs (innerh. 10 J): 6.500 € Tilgungszuschuss.
Familie mit mind. 1 minderjährigem Kind (oder schwerbehinderter Person im Haushalt) oder Schwangerschaft, Wohnsitz BW, Bau/Erwerb selbstgenutztes Eigenheim in BW; Einkommensgrenzen (Haushaltsbrutto): 2 Pers. 71.000 €, 3 Pers. 80.500 €, 4 Pers. 90.000 €, je weitere +9.500 €
⚠️ Faktisch rationiert (Stand 24.08.2026): Die L-Bank nennt selbst mindestens ein Jahr Wartezeit bis zur Bewilligung — geprüfte Anträge werden nur vorgemerkt, bis Subventionsmittel zugeteilt werden. Für Projekte mit festem Zeitplan einplanen! Konditionen: 1,00 % Zins, 15 J Zinsbindung, 2 tilgungsfreie Jahre (Merkblatt Stand 01.01.2026).
bis 100 % der förderfähigen Kosten (ab 5.000 €), Laufzeit 5/10/20/30 J (Zinsbindung 5 J bei 5 J Laufzeit, sonst 10 J)
PV-Anlage bis 30 kWp, Batteriespeicher oder Wallbox an privatem Wohngebäude mit bis zu 3 Wohneinheiten in BW (selbstgenutzt); keine Ferien-/Wochenendhäuser, keine Umschuldung
Ein direkter PV-Landeszuschuss BW ist uns aktuell nicht bekannt — die Landes-Förderung läuft über dieses zinsverbilligte Darlehen (Zins 3,53–3,75 %, Stand 24.08.2026).
Ergänzungsdarlehen bis 120.000 € (Sanierung Plus auf EH-70-Niveau bzw. Denkmal) oder bis 50.000 € (Einzelmaßnahmen); 1,00 % Zins (10 J), 3 % Tilgungszuschuss (max. 1.500–3.600 €)
Setzt die Basisförderung Eigentumsfinanzierung BW voraus (Zusage max. 10 Jahre alt); Sanierung auf Effizienzhaus-Standard in Baden-Württemberg
Hängt am Z15-Basisdarlehen und teilt dessen Wartezeit (≥ 1 Jahr bis Bewilligung, Stand 24.08.2026).
Kostenfreie Erstberatung: KliBA – Energieberatung Rhein-Neckar-Kreis 06221 99875-0
Stand: 25.08.2026. Förderprogramme ändern sich und sind oft budgetiert — die aktuelle Förderfähigkeit prüfen wir im Förder-Check und vor jeder Antragstellung.
Erstgespräch kostenlos. Wir hören zu, schauen uns das Objekt an und machen Ihnen einen Vorschlag, wie wir Ihr Projekt in Heidelbergumsetzen würden.
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