Modernisierung · HeidelbergModernisierung in Heidelberg — worauf es hier ankommt
Heidelbergs Modernisierungsbedarf verteilt sich klar über die Stadtteile. Am dringendsten ist er in den Höhenstadtteilen: Boxberg und Emmertsgrund wurden zwischen 1968 und 1975 gebaut – Wärmedämmverbundsystem, Fenstertausch, Heizungsumstellung und Balkon-Instandsetzung sind dort die Standardpakete, fast immer mit WEG-Beteiligung, deren Moderation wir übernehmen. In der Weststadt und in Neuenheim modernisieren wir behutsamer: Bäder, Elektrik und Heiztechnik werden erneuert, Stuck, Türen und Parkett bleiben. In Kirchheim und Rohrbach wiederum lohnt bei den Nachkriegshäusern oft das Gesamtpaket aus Hülle und Technik. Was in Heidelberg immer dazugehört, ist die Logistikplanung – enge Zufahrten und verkehrsberuhigte Bereiche verzeihen keine spontane Container-Bestellung. Bei der Finanzierung kombinieren wir BAFA- und KfW-Mittel mit dem Klimaschutzförderprogramm der Stadt Heidelberg und den Angeboten der Stadtwerke.
Heidelberg verbindet UNESCO-Weltkulturerbe-Status in der Altstadt mit vollkommen unterschiedlichen Bauzonen in den 15 Stadtteilen. Rund um das Schloss und die Hauptstraße dominieren Sandstein-Fassaden aus dem 17.–19. Jahrhundert mit strengem Denkmalschutz, während Neuenheim und Handschuhsheim Jugendstil-Villen und Gründerzeit-Bestand aufweisen. Weststadt und Bergheim sind gründerzeitlich-klassizistisch geprägt, Rohrbach und Kirchheim Nachkriegsgebiete. Die Höhenstadtteile Boxberg und Emmertsgrund stehen für 1970er-Großwohnanlagen – dort ist energetische Ertüchtigung ein akutes Thema. Handwerklich ist Heidelberg dicht bebaut, Zufahrten oft eng, viele Baustellen liegen in Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigten Bereichen. Logistik und Lärmschutzfenster müssen hier von Anfang an mitgeplant werden.
Auch in den StadtteilenAltstadt · Neuenheim · Handschuhsheim · Weststadt · Bergheim · Wieblingen · Rohrbach · Kirchheim · Ziegelhausen · Boxberg · Emmertsgrund