Modernisierung · MannheimModernisierung in Mannheim — worauf es hier ankommt
In Mannheim hat jeder Stadtteil sein eigenes Modernisierungsprofil: In den Quadraten stehen Nachkriegsbauten mit sanierungsbedürftigen Flachdächern und einfachen Fassaden, in Neckarau und Seckenheim Arbeiterhäuser, bei denen Heizung und Dämmung Priorität haben, in Feudenheim und Lindenhof Altbauten, deren Bäder und Küchen den hohen Decken hinterherhinken. Die Oststadt verlangt Fingerspitzengefühl: Jugendstil-Fassaden und Holzkastenfenster modernisiert man dort im Rahmen der Erhaltungssatzung – den Satzungsstatus prüfen wir vor jedem Angebot über das Geoportal. Dass wir Modernisierungen auch in größerem Maßstab führen, zeigen unsere Gewerbeflächen-Modernisierung in Mannheim und die Modernisierung eines Wohnhauses im benachbarten Weinheim. Förderseitig ist die Klimaschutzagentur Mannheim (KliMA) der lokale Partner; das städtische Klimaschutzförderprogramm ergänzt BAFA- und KfW-Mittel bei Dämmung, Heizung und Photovoltaik.
Mannheim ist die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs und mit dem Quadrate-Grundriss architektonisch einzigartig. Die Nachkriegs-Wiederaufbauphase (ab 1950) prägt weite Teile der Innenstadt – oft in vereinfachten Fassaden mit hohem Sanierungsbedarf. In der Oststadt und Schwetzingerstadt finden sich großzügige Gründerzeit- und Jugendstil-Bauten mit Stuck, Kassettendecken und teils Original-Parkettböden. Neckarau und Feudenheim stehen für Arbeiter-Einfamilienhäuser aus den 1920er–1950er Jahren, Neuostheim für villenartige Wohnbauten der 1930er. Käfertal, Waldhof und Sandhofen haben starke Gewerbe-Anbindung und gemischte Baustruktur. Für jedes Stadtgebiet ergeben sich andere Prioritäten: Innenstadt oft Fassaden und Fenster, Neckarau/Seckenheim häufig Heizung und Dämmung, Feudenheim und Lindenhof Bad und Küche in Altbauten mit hohen Decken.
Auch in den StadtteilenQuadrate (Innenstadt) · Lindenhof · Neckarau · Feudenheim · Käfertal · Seckenheim · Oststadt · Schwetzingerstadt · Neuostheim · Waldhof · Sandhofen