Sanierung · WieslochSanierung in Wiesloch — worauf es hier ankommt
Wiesloch hat für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich viele Sanierungswelten: Fachwerk am Marktplatz, Gründerzeit entlang der Bahn, vor allem aber den großen Einfamilienhaus-Bestand der 1960er und 1970er, der jetzt in die zweite Modernisierungsrunde geht. Genau dort setzen die meisten unserer Wieslocher Projekte an – Grundriss-Öffnung zwischen Küche und Wohnraum, neue Bäder, Fenster, Fassadendämmung, Heizungstausch. Eine Besonderheit, die auswärtige Anbieter oft übersehen: Aus der Bergbau-Vergangenheit der Stadt gibt es punktuell Altlastenverdachtsflächen. Vor Erdarbeiten prüfen wir die Altlastenkarte und stimmen uns im Verdachtsfall mit dem Umweltamt ab, bevor gebaggert wird. In Baiertal und Schatthausen kommen Fachwerk-Höfe dazu, die handwerklich anders behandelt werden müssen als der Siedlungsbestand in Frauenweiler. Förderseitig gilt: BAFA und KfW zuerst, dazu die kostenfreie Beratung der KliBA für den Rhein-Neckar-Kreis.
Wiesloch liegt 15 km südlich von Heidelberg und hat rund 26.000 Einwohner. Historisch als Kur- und Thermalbad bekannt, ist Wiesloch heute stark durch den SAP-Firmenstandort in Walldorf und die Nähe zum Bundesforschungszentrum geprägt. Die Bausubstanz: historischer Kern mit Fachwerk am Marktplatz, Gründerzeit entlang der Bahn, großer 1960er-/70er-Einfamilienhaus-Bestand sowie moderne Neubaugebiete in Frauenweiler und am Rand von Baiertal. In Schatthausen und dem oberen Baiertaler Tal dörflicher Charakter mit Fachwerk-Höfen. Besonderheit: Im Bereich der ehemaligen Bleierze (Wiesloch war im 19. Jh. bedeutender Bergbauort) gibt es vereinzelt Altlasten-Hinweise – bei Erdarbeiten im betroffenen Bereich ist eine Abstimmung mit dem Umweltamt erforderlich.
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