Checkliste Sanierung: Wichtige Schritte vor Baubeginn | Malo7
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Sanierung starten? Deine Checkliste vor der Auftragsvergabe
Tipps26. Juli 2026von MALO7

Sanierung starten? Deine Checkliste vor der Auftragsvergabe

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Plane deine Sanierung richtig! Unsere Checkliste zeigt dir, was du vor der Beauftragung eines Bauunternehmens unbedingt klären musst, um Kostenfallen zu vermeiden.

Du planst eine Sanierung? Perfekt! Damit dein Projekt von Anfang an reibungslos läuft und du am Ende nicht von unerwarteten Kosten oder Verzögerungen überrascht wirst, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Noch bevor du das erste Angebot einholst, solltest du einige wichtige Punkte geklärt haben. Wir zeigen dir, worauf es ankommt.

Schritt 1: Definiere deine Ziele und dein Budget

Bevor du mit einem Bauunternehmen sprichst, musst du selbst wissen, was du willst. Das klingt banal, ist aber der wichtigste Schritt. Stelle dir folgende Fragen:

  • Was ist das Hauptziel? Geht es um eine rein optische Renovierung (neue Böden, Wände streichen), eine umfassende Modernisierung (neues Bad, neue Elektrik) oder eine energetische Sanierung (Dämmung, neue Fenster, Heizungstausch)?
  • Gibt es strukturelle Änderungen? Sollen Wände entfernt werden, um einen offenen Wohnbereich zu schaffen? Planst du einen Anbau oder den Ausbau des Dachgeschosses?
  • Soll der Wohnraum barrierefrei werden? Denk an bodengleiche Duschen, breitere Türen oder den Abbau von Schwellen.

Genauso wichtig ist eine realistische Budgetplanung. Dein Budget sollte nicht nur die reinen Baukosten abdecken. Plane unbedingt einen Puffer von mindestens 15-20 % für unvorhergesehene Arbeiten ein – gerade im Altbau taucht oft etwas Unerwartetes auf. Denke auch an Nebenkosten wie:

  • Gebühren für den Architekten oder Planer
  • Kosten für den Statiker und den Energieberater
  • Gebühren für einen eventuellen Bauantrag

Schritt 2: Rechtliche und technische Voraussetzungen prüfen

Viele Bauherren unterschätzen diesen Punkt. Nicht jede Baumaßnahme darfst du einfach so durchführen. Eine sorgfältige Prüfung im Vorfeld erspart dir Ärger mit den Behörden und stellt sicher, dass dein Umbau sicher und regelkonform ist.

Ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Sobald du die Statik eines Gebäudes veränderst (z.B. tragende Wände entfernst), die äußere Ansicht wesentlich wandelst (z.B. durch neue, größere Fenster) oder die Nutzung änderst (z.B. aus einem Keller wird ein Wohnraum), benötigst du in der Regel eine Baugenehmigung. Die genauen Vorschriften sind in den Landesbauordnungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geregelt. Ein kurzer Anruf beim zuständigen Bauamt in Mannheim, Heidelberg oder Speyer schafft hier schnell Klarheit. Ein seriöses Bauunternehmen wird dich darauf hinweisen, aber die Verantwortung liegt letztlich bei dir als Bauherr.

Brauchst du einen Statiker oder Energieberater?

Ein Statiker ist unverzichtbar, wenn du in die Bausubstanz eingreifst. Er berechnet, ob dein Vorhaben die Stabilität des Hauses gefährdet und welche Maßnahmen (z.B. Stahlträger) notwendig sind. Hier zu sparen, wäre lebensgefährlich.

Ein Energieberater ist dein Schlüssel zu Fördermitteln und langfristig niedrigeren Energiekosten. Er erstellt ein Sanierungskonzept, prüft die geplanten Maßnahmen und bestätigt deren korrekte Ausführung. Ohne ihn bekommst du in der Regel keine Förderung von KfW oder BAFA.

Schritt 3: Fördermittel beantragen – vor der Auftragsvergabe!

Das ist einer der häufigsten und teuersten Fehler: Viele Bauherren unterschreiben den Vertrag mit dem Bauunternehmen und wollen sich *danach* um die Förderung kümmern. Das funktioniert nicht! Staatliche Zuschüsse (BAFA) und zinsgünstige Kredite (KfW) für eine energetische Sanierung müssen IMMER VOR der Vergabe von Aufträgen beantragt und genehmigt werden. Beauftragst du uns als Malo7 GmbH oder eine andere Firma zu früh, verlierst du unter Umständen Tausende von Euro an Förderung. Der Energieberater hilft dir bei der Antragstellung.

Schritt 4: Detaillierte Angebote einholen und vergleichen

Wenn die Planung steht, die Finanzierung geklärt und die Förderung beantragt ist, geht es an die Angebotsphase. Achte darauf, dass die Angebote, die du einholst, wirklich vergleichbar sind. Ein gutes Angebot ist mehr als eine einzelne Summe am Ende.

Es sollte ein detailliertes Leistungsverzeichnis enthalten, in dem jeder Arbeitsschritt einzeln aufgeführt ist, inklusive:

  • Genaue Beschreibung der Tätigkeit (z.B. „Alten Fliesenbelag im Bad entfernen und entsorgen“)
  • Mengenangaben (z.B. „12 m² Wandfläche“)
  • Materialqualität und -typ (z.B. „Fabrikat/Modell der neuen Fenster“)
  • Einzel- und Gesamtpreise pro Position

Nur so kannst du Äpfel mit Äpfeln vergleichen und vermeidest spätere Diskussionen über „nicht enthaltene Leistungen“. Diese Vorarbeit sichert dich ab und ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Du siehst, eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Sie kostet anfangs etwas Zeit, bewahrt dich aber vor teuren Fehlern, Stress und Verzögerungen auf der Baustelle. Wenn du bei deiner Sanierung im Rhein-Neckar-Kreis auf Nummer sicher gehen willst, stehen wir dir mit Rat und Tat zur Seite.

Sprich uns einfach an, um eine unverbindliche Erstberatung für dein Projekt zu erhalten.